Une journée à la plage

14. November 2011

Um dem gesamten Unternehmen einen eindrucksvollen Abschluss zu geben, sind wir – zur Überraschung und gegen den Willen aller – heute mit den öffentlichen Verkehrsmitteln der Insel, auch car jaune genannt und nicht immer einfach zu benutzen, zum Strand gefahren.

 

 

Die mangelhafte Bildqualität erklärt sich dadurch, dass wir es für unzumutabar hielten, den zuhause Gebliebenen derart erholte, braungebrannte und Sonnen verwöhnte Jungendliche in voller Schärfe zu präsentieren.

Wichtiger Hinweis für alle Abholer:

Ankunft am Mittwoch um 11.30 Uhr

Bis bald! ;-)

Warum das alles???

10. November 2011

Fuer Tage wie diese. Fuer das, was man uns hier, so scheint es, mit Leichtigkeit, jeden Tag aufs neue spielend serviert. Fuer Dinge, fuer die man zu Hause, bereits ein wenig den Blick verloren hat.

Fuer eine Wallfahrtskirche, die eine Marienerscheinung in den franzoesischen Alpen im Jahre 1846 mit einer tropischen Gelassenheit darstellt und feiert, das man mitfeiern moechte.

 

Fuer eine Fauna, die ueberquillt vor Wundern und wunderbaren Momenten.

Fuer Neues, von dem es nicht genug geben kann.

Fuer die sportlichste Insel der suedlichen Hemisphaere.

 

 

Fuer die wilde Natur, die sich der doch recht einbetonierten Welt, aus der wir stammen, mit all ihrer Gewalt entgegenstemmt.

 

Fuer die jugen Leute, die es verdienen.

 

Vor uns liegt ein langes Wochenende, das mit einem Feiertag am Freitag, 11.11., beginnt, der mit unserem so gar nichts gemein haben will: Gefeiert wird das Ende des 1. Weltkriegs. Ja, auch hier 10.000 km weit weg vom Schauplatz des Geschehens.

Dann folgt das Wochenende. Das heisst fuer alle, die auf Neuigkeiten warten, Geduld. Eine Tugend.

A plus.

Newsflash:

9. November 2011

St. Gilles:

Eine Gruppe immer einheimischer wirkender Deutscher in Begleitung immer deutscher wirkender Réunionaisen besuchte heute den botanischen Garten -

 

Dabei kam es zu Zusammenstoessen -

 

mit Riesenpalmen -

 

 

 

 

und Megafruechten -

 

und freundlichen Haarwesen -

 

und wundersamen Blumenkreaturen -

 

und riesengrossen Eichenfaessern, in denen mal Geileres drinnen war als der Eingangsbereich des botanischen Gartens, der aber auch gelungen scheint.

St. Gilles:

Eine Gruppe immer einheimischer wirkender Deutscher in Begleitung immer deutscher wirkender Réunionaisen besuchte heute, ohne dass sich das jemals einer der deutschen Austauschpartner gewuenscht haette, den STRAND. Impressionen:

 

 

 

 

Im Rest der Insel oder sogar der Welt hat sich moeglicherweise auch etwas ereignet. Doch das entnehmen Sie bitte der Tagespresse.

A plus.

P.S.: Gib es heute nicht.

Warum sitzt keiner in der letzten Reihe? …

8. November 2011

… oder ein Vulkan und schon ruckt man zusammen.

Es kam einem anfangs alles wie ein ganz normaler Tag waehrend (keine Umlauttaste gefunden, sorry) eines ganz faszinierenden Austauschs vor. Doch es sollte alles ganz anders kommen:

Zuerst war es von Noeten, dass die jungen einheimischen Leute, die den unseren viel mehr als nur ein Dach ueber dem Kopf geben, ihre erste Wuerdigung in unserem Blog erfahren:

Dann machten wir uns auf, um in ersten ernsten Hoehen fleissige (auch kein scharfes s leider!) Tiere bei ihrer Arbeit zu beobachten (Mitbringsel werden die geleistete Arbeit noch einmal nachdruecklich dokumentieren!)

Dies liess auch unseren Begleiter Monsieur Bostrale ehrfuerchtig erstarren.

Dann, ganz nach dem Motto „the sky is the limit“, ging es weiter in die unwirtliche Welt des ozeanischen Vulkanismus, auf die Spitze eines aktiven Vulkans (weit ueber 2000 Meter). Man koennte sich an dieser Stelle in plattentektonische Scharmuetzel verbeissen, aber der Blog laesst Bilder sprechen und verspricht zusaetzlich noch die Antwort auf die Eingangsfrage:

Das vorletzte Bild zeigt, populaerwissenschaftlich gesprochen, ein Loch, aus dem mal heisser Stein quoll. Daher kann sich jeder vorstellen, wie bewegend der Moment auf dem letztzn Bild fuer alle gewesen sein muss. Uebrigens, heute quoll nichts raus.

Was bleibt ist die Antwort auf die Frage „Warum sitzt keiner in der letzten Reihe?“: Fragen sie nach den Strassen, die zum Vulkan fuehren, dann werden sie es erfahren.

A plus.

P.S.: Diese Gruppe besteht aus hoch spezialisierten, Gelaende tauglichen Bergziegen. Spitzen Tempo!

P.P.S: Eine franzoesische Tastatur ist echt anders! Fehlermeldungen bitte an das Direktorat des SSG.

Besuch der Hauptstadt St. Denis

7. November 2011

Two hearts are better than one! Daher darf von Zeit zu Zeit auch ein Lehrling die Kelle des Meisters übernehmen.

Zur Sache:

Das Programm sprach: „Es werde Hauptstadt“ Und es ward Hauptstadt.

Nach dem Besuch von Gebetsstaätten dreier Weltreligionen (Hinduismus / Islam / Taoismus), einem herrlichen Markt (siehe Bild 2 und grüne Monsterfrucht auf Bild 4) und zahlreicher Orte des gepflegten okzidentalen Konsums (bekannt wie unbekannt) hatten wir wieder einen wunderschönen Tag unter einem wunderschönen Himmel in einer wunderschönen Welt verbracht.

Wir werden noch ein wenig bleiben und noch vieles Schönes zu berichten haben.

Bisous

P.S.: Es ist höchste Zeit, allen réunionaisischen Kräften zu danken, die hier vor Ort alles tun, um zum Gelingen dieser Veranstaltung beizutragen. Mille fois merci à Mme Froeliger, Mme Lebian et M Bostrale.

P.P.S.: Grüße auch an die lieben Kolleginnen und Kollegen der équipe française des SSG! Bonne rentrée!

Freitag – Le shopping commence!

6. November 2011

Am Freitag waren wir zunächst im salle informatique, unsere Gruppe hatte Gelegenheit, Kommentare auf dem Blog zu hinterlassen bzw. über Facebook Kontakt mit der Heimat aufzunehmen.

Danach bis zur Mittagspause Unterricht, einige Schüler erzielten Bestleistungen im Mathematikunterricht, doch dann ging es weiter nach St. Paul, ein Ort, der mit dem Auto in ca. 15 Minuten zu erreichen ist und im Süden von Le Port liegt.

Dort angekommen besichtigen  wir die Grotte des premiers Français, die aber aufgrund von Einsturzgefahr nur von außen besichtigt werden konnte. Es ging weiter zu einem Friedhof, auf dem der berühmt-berüchtigte Freibeuter La Buse (Der Bussard) liegt, dessen Schatz (geschätzter Wert heutzutage ca. 4,5 Milliarden EUR) noch immer nicht gefunden wurde und irgendwo im Indischen Ozean vermutet wird.

Es schloss sich das Hightlight des Tages an, der Marché fourrain in St. Paul, ein großer Markt, wo neben Früchten und Essen natürlich auch die ersten Mitbringsel für zuhause eingekauft wurden. Man darft gespannt sein…

Abends wurde dann Geburtstag gefeiert, Doppelgeburtstag, deutsch-französische Kooperation! Herzlichen Glückwunsch/Bon anniversaire!

Am Montag werden wir die Hauptstadt St. Denis entdecken.

Von Z bis V…

3. November 2011

Heute lernten wir die Welt des Zuckers und der Vanille kennen, die für La Réunion beide von großer Bedeutung sind.

Wir fuhren mit dem Bus zunächst über die Haupstadt St. Denis nach Bois Rouge, wo eine der einst über 100 Zuckerfabriken der Insel zu finden  ist. Mittlerweile gibt es davon nur noch zwei. Nach dem das Schuhproblem gelöst worden war, wurde uns en détail die Herstellung des Zuckers bzw. des Rums erklärt. Unsere Gruppe tauchte ein in eine Welt der riesigen Silos und Förderbänder, verbunden mit Lärm und verschiedensten Gerüchen. Natürlich durfte auch probiert werden, zumindest vom Zucker!

Danach ging es  weiter nach einer Mittagspause , in der die jungen Menschen sogar teilweise eine neue Sportart erfanden (Das Palmenblatt-Snowboarden oder so). In St. André kurzer Fotostop vor einem Hindutempel.

Nach diesem kurzen Zwischenstop weiter  in den Osten der Insel, zur Welt der Vanille. Nach einem kurzen Film auf Deutsch wurde uns Details über die Aufzucht, Bestäubung und Weiterverarbeitung der Vanille nahegebracht.

Der „Erfinder“ der Bestäubungsmethode, die von Hand vorgenommen werden muss, ist übrigens auch der Namensgeber für unsere Schule (Grüße an Fr. Hesslinger und danke für den Hinweis, leider finde ich das Bild der Schule nicht mehr, wir machen einfach morgen ein Neues!): Edmond Albius – ein Sklave, der sozusagen überhaupt erst den Anbau von Vanille ermöglicht hat. Für weitere Details zum Thema Zucker und Vanille wenden Sie sich bitte an Ihre Töchter und Söhne oder Herrn Pugler, die inzwischen zu Experten in diesen Bereichen ausgebildet wurden.

Morgen, am Freitag erwarten uns: Schule (Möglichkeit in der Bibliothek der Schule auf dem Blog Kommentare/Grüße an die Eltern zu hinterlassen), dann Unterricht, anschließend Ausflug ins benachbarte St. Paul, wo uns ein Friedhof mit Pirat, eine Grotte und ein bunter Markt erwarten.

Danach ab ins Wochenende! Wir haben hier wirklich eine herrliche Zeit!

Acrcobranche – ein Kletterparadies!

2. November 2011

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen des Sports: Mit dem Bus ging es innerhalb kürzester Zeit von Meereshöhe auf ca. 1500m auf einer sehr kurvenreichen Straßen zum Klettergarten hoch,
Dort erhielten wir nach kurzer Wartezeit unsere Einweisung, wurden mit Gurten und Karabinerhaken ausgestattet und bestens ausgerüstet ging es dann los!
Eine andere Schüleraustauschgruppe aus NRW war zufälligerweise auch dabei; Bonjour les Allemands! ;-)
Der Klettergarten kam wirklich sehr gut, zudem war dies der erste offizielle gemeinsame Ausflug, Franzosen und Deutsche arbeiteten sehr gut zusammen, es zeigte sich, dass die deutsch-französischen Beziehungen nicht nur auf politischer Ebene funktionieren.
Hier noch einige visuelle Eindrücke vom Tag, u.a. auch ein Bild des Collège Edmond Albius, benannt nach einem Sklaven, der das Verfahren erfand, mit dem heute noch die Vanille bestäubt wird.
Doch dazu morgen mehr, wenn wir aus der Zuckerfabrik und dem Vanillemuseum zurück sind.
Alle GROSSEN und kleinen Deutschen sind weiterhin wohlauf, es wird brav gegessen und getrunken und auch der hier sehr wichtige Sonnenschutz kommt nicht zu kurz.

Auch heute liebe Grüße nach Hause!

 

 

 

 

 

 

 

La Toussaint – Allerheiligen

1. November 2011

Heute wurden auch wie zuhause die Gräber besucht.

Noch ein Foto von der Stadtführung…und ein Ausblick auf Morgen!

1. November 2011

Morgen am Mittwoch erwartet uns der erste gemeinsame Ausflug in einen Klettergarten, das wird sicherlich spannend! Leider brennt hier der Wald immer noch, das Feuer ist zwar unter Kontrolle, aber der Ausflug nach Maido musste leider gestrichen werden. Alle SchülerInnen sind wohlauf, die Handys der Lehrer blieben weiterhin still, was in diesem Fall ein gutes Zeichen ist.

Für Sicherheit ist auch gesorgt, wir werden von ingesamt vier Erwachsenen begleitet, davon 3 Sportlehrer, so dass wir bestens versorgt sind. Ob wohl alle schwindelfrei sind?

Hier noch ein Foto von der Führung duch Le Port am Dienstagvormittag.


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